Presse

Fahrt zum Tafelladen kaum genutzt

Von Matthias Winter

Bedürftige, die mit dem Linienbus zum Tafelladen nach Triberg fahren wollen, erhalten die Fahrtkosten erstattet. Das Angebot wurde aber bisher nicht angenommen.

 

 

 

tl_files/lib/bilder/Webseite/presse_24_03_2017.JPG

Bürgerstiftungsvorsitzender Fritz Funke übergibt der städtischen Integrationsbeauftragten Bernadette Burt im Bürgerbüro Geld für die Erstattung der Fahrtkosten zum Tafelladen nach Triberg. Foto: Winter Foto: Schwarzwälder-Bote

Schon vor einiger Zeit hatte sich die hiesige Bürgerstiftung bereit erklärt, Bedürftigen die Fahrtkosten für den Linienbus zum Tafelladen nach Triberg zu erstatten. Nun gibt es die ersten Interessenten und Fritz Funke, der Vorsitzende der Bürgerstiftung, übergab daher kürzlich an Bernadette Burt, Integrationsbeauftragte der Stadt, Geld für die rasche und unbürokratische Fahrtkostenerstattung.

Bei dieser Gelegenheit betonte Fritz Funke, dass die Bürgerstiftung seit ihrer Gründung das Ziel verfolgt habe, die Einrichtung eines Tafelladens zu fördern. Es seien zahlreiche Gespräche darüber geführt worden. "Wir mussten aber erkennen, dass wir weder einen Tafelladen einrichten, noch betreuen können", meinte Funke. Denn die Bürgerstiftung verfüge nicht über eine Reihe von Mitgliedern wie ein Verein, sondern bestehe lediglich aus Vorstand und Stiftungsrat.

Um den Berechtigten den günstigen Einkauf in einem solchen Laden zu ermöglichen, sei mit dem Tafelladen Villingen, der auch die Triberger Außenstelle betreibt, eine Vereinbarung getroffen worden, dass der Laden auch von Menschen genutzt werden kann, die in Furtwangen leben. Obwohl das bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben wurde, habe leider bisher niemand das Angebot der Bürgerstiftung in Anspruch genommen, stellte Funke fest.

Nun aber habe sich die erste Familie gemeldet, die im Tafelladen einkaufen und den Fahrpreis mit öffentlichen Verkehrsmitteln erstattet bekommen möchte. "Dabei ist alles so einfach", betonte Funke. Man gehe zu Bernadette Burt ins Bürgerbüro, sie wisse auch, wer berechtigt sei. Dann fahre man nach Triberg, um sich dort im Tafelladen eine Berechtigungskarte ausstellen zu lassen, kaufe ein. Nach der Rückkehr werde der Fahrpreis von Bernadette Burt erstattet – gegen die Vorlage des Bustickets und der Einkaufsquittung.

Die Bürgerstiftung selbst sei bei diesem Vorgang gar nicht involviert, sondern lediglich Geldgeber. Bernadette Burt betonte ihrerseits, sie sei zwar Integrationsbeauftragte der Stadt, doch auch sozial Schwache nutzten oft die Beratungsmöglichkeit und sei es nur, um die richtige Anlaufstelle für sich zu finden. Die Fahrgeld-Rückerstattung erfolge absolut diskret. Nachdem nun der Anfang gemacht sei, freue sich die Bürgerstiftung auf weitere Nachfragen zu diesem Angebot, betonte Funke.

Der Tafelladen Triberg hat einmal in der Woche geöffnet, und zwar mittwochs von 15 bis 16.30 Uhr.

Quelle: Schwarzwälder Boote, 24.03.2016

Einkauf im Tafelladen jetzt möglich

Von Matthias Winter

Die Bürgerstiftung wird Bedürftigen die Fahrt mit dem Linienbus zum Tafelladen Triberg und zurück bezahlen.

tl_files/lib/bilder/Tafelladen/Tafelladen.jpeg

 

 

tl_files/lib/bilder/Tafelladen/Tafelladen2.jpeg

Sie freuen sich über die neue Unterstützungsmöglichkeit für Bedürftige (von links) Corina Heim (Diakonie), Fritz Funke (Vorsitzender der Bürgerstiftung), Bürgermeister Josef Herdner, Bernadette Burt (Integrationsbeauftragte der Stadt) sowie Andrea Klausmann (Caritas). Foto: Winter Foto: Schwarzwälder-Bote

Das teilte Stiftungs-Vorsitzender Fritz Funke jetzt bei einem Treffen im Rathaus mit, zu dem auch die örtlichen Vertreterinnen von Caritas und Diakonie eingeladen waren. Bürgermeister Josef Herdner dankte der Bürgerstiftung für dieses Engagement.

Die Fahrkostenerstattung werde über die Integrationsstelle für Flüchtlinge im Bürgerbüro des Rathauses abgewickelt, teilte Herdner mit. Zuständig dafür ist Bernadette Burt. "Wir machen das so einfach wie möglich", betonte Herdner, bat aber um Verständnis, dass die Erstattung klar dokumentiert werden müsse.

Fritz Funke, Vorsitzender der Bürgerstiftung, erinnerte daran, dass die Schaffung einer Einkaufsmöglichkeit in einem Tafelladen sogar eine der Ursachen für die Gründung der Bürgerstiftung gewesen sei. Die Umsetzung dieses Zieles sei aber schwierig gewesen und habe sich am Ende als unmöglich erwiesen, da die Bürgerstiftung selbst ja kein Verein sei und daher nicht über genügend Helfer für das arbeitsintensive Betreiben eines eigenen Tafelladens vor Ort verfüge. Schließlich habe man die Idee gehabt, die Fahrt zu einem nahegelegenen Tafelladen zu bezahlen. Aufgrund der schlechteren Nahverkehrsanbindung sei St. Georgen, wo sich ebenfalls ein Tafelladen befindet, nicht in Frage gekommen. Der Tafelladen Triberg hat einmal in der Woche geöffnet, und zwar mittwochs von 15 bis 16.30 Uhr. Bedürftige aus Furtwangen müssen allerdings die Fahrtkosten erst einmal auslegen und erhalten diese dann unter Vorlage des Bustickets bei Bernadette Burt im Bürgerbüro diskret zurückerstattet. Sie wird daher extra jeweils am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr vorrangig im Büro präsent sein, so dass die Bustickets gleich am nächsten Tag zurückerstattet werden können. Die Erstattung der Fahrtkosten erfolgt in bar. Die Fahrt nach Triberg und zurück kostet mit dem Tagesticket 6,70 Euro. Ob jemand bedürftig ist, wird übrigens vom Tafeladen selbst überprüft. Wessen Monatseinkommen 1000 Euro nicht übersteigt, ist zum Einkauf im Tafelladen berechtigt. Für Ehepaare sind es 1300 Euro und für jedes Kind werden nochmals 250 Euro angerechnet.

Funke zeigte sich erfreut über die Anwesenheit von Andrea Klausman von der Caritas sowie Corina Heim von der Diakonie, die zusagten, ihre Klienten über die neue Möglichkeit zu informieren und ihnen auch die Bedingung für Einkäufe im Tafelladen zu erläutern. Der Tafelladen Triberg wird übrigens von der "Tafel Villingen-Schwenningen" betrieben.

Quelle: Schwarzwälder Boote, 15.12.2016

1000 Bürger sollen je 100 Euro spenden

Die Furtwanger Bürgerstiftung will ihr Kapital kräftig aufstocken und so aus den Zinsen noch mehr gute Taten finanzieren. Deshalb ist eine Aktion „1000 mal 100“ geplant, das heißt, dass man 1000 Bürger finden möchte, die je 100 Euro in das Stiftungsvermögen einbringen.

tl_files/lib/bilder/Baenkeaktion/Bank_Kirchenmauer.JPG







Publikumsfavorit unter den von der Bürgerstiftung gespendeten Bänken ist die in das Kirchenmäuerle eingelassene Bank unterhalb der katholischen Stadtkirche. Unser Archivbild entstand in der warmen Jahreszeit. Bild: Matthias Winter


Furtwangen – Eine durchweg positive Bilanz aus der Arbeit der Bürgerstiftung Furtwangen zog deren Vorsitzender Fritz Funke anlässlich eines Treffens des Stifterforums. Das Gremium ist Repräsentations- und Beratungsorgan der Bürgerstiftung und wird einmal im Jahr einberufen, um über die Aktivitäten der Stiftung informiert zu werden. Mitglied des Forums sei automatisch, wer mindestens 3 000 Euro im laufenden oder in einem Kalenderjahr zuvor zum Vermögen der Stiftung zugestiftet habe, erläuterte Funke.

Bei einer Vielzahl von Sitzungen sei es unter anderem darum gegangen, als Ersatz für das Festgeldkonto der Stiftung mit seinem minimalen Zins andere Anlageformen zu finden.

Die Bürgerstiftung hat für die Innenstadt eine Reihe von Sitzbänken angeschafft, drei der Bänke wurden im Rahmen der Aktion von Privatleuten finanziert. Bei der Aufstellung der Bänke habe der städtische Bauhof hervorragende Arbeit geleistet, betonte Funke. Die Resonanz in der Bevölkerung auf die Bänke sei ausgesprochen positiv, diese würden in der warmen Jahreszeit stark frequentiert, am begehrtesten sei die Bank beim Kirchenmäuerle.

Unterstützt wurde das städtische Sommerferienprogramm mit 500 Euro, auch der Bergwacht wurde für die Neuanschaffung ihres Rettungsfahrzeugs unter die Arme gegriffen. Hilfe gab es ferner für die Anschaffung eines Flügels am Otto-Hahn-Gymnasium sowie für den Aufzug zum Altenheim.

Jüngst wurde beschlossen, einen Block von erst einmal 100 Fahrkarten für den Bürgerbus zu erwerben, die dann Bedürftigen überlassen werden können. An Altenheimbewohner ohne Angehörige wurde zudem ein kleines Weihnachtsgeschenk verteilt. Ferner nahm die Bürgerstiftung an einer Zertifizierung teil und konnte sich am Ende über das Gütesiegel freuen.

Wichtig war das Thema Tafelladen. Die Bürgerstiftung selbst könne einen solchen vor Ort mangels Personal nicht betreiben, erläuterte Funke. Daher wolle sie nun Bedürftigen die Fahrt zum Tafelladen nach Triberg finanzieren. In Furtwangen gebe es rund 85 Bedarfseinheiten, wie es in der Behördensprache heißt. Das sind Alleinstehende, Ehepaare oder Alleinerziehende, die von Hartz IV leben. Sie erhalten nun nach Vorlage des Fahrscheins von der Bürgerstiftung die Fahrtkosten mit dem Linienbus nach Triberg und zurück erstattet, um im dortigen Tafelladen einkaufen zu können.

Auch sonst hilft die Bürgerstiftung in persönlichen Notsituationen unbürokratisch. Funke nannte das Beispiel einer ganztags arbeitenden Alleinerziehenden mit einem behinderten Sohn, die im Außenbereich wohnte und die große Schwierigkeiten hatte, die Arbeit und Sorge für ihren Sohn bewältigen zu können. Sie wäre gerne nach Furtwangen-Stadt gezogen, konnte das Geld für die Einlage bei einer Wohnbaugenossenschaft aber nicht aufbringen. Hier konnte die Bürgerstiftung mit einem Darlehen aushelfen.

Ansonsten sei die Scham, sich aus einer Notlage heraus an die Stiftung zu wenden, sehr groß, bedauerte Funke, obwohl alle Fälle mit großer Diskretion behandelt würden. Die Stiftung kann daher über diesen Teil ihrer Arbeit in der Regel auch nicht berichten.

Die Bürgerstiftung verfüge derzeit über ein Kapital von 123  415 Euro sowie über knapp 15  000 Euro freie Rücklagen. Um das Stiftungskapital zu erhöhen, ist im kommenden Jahr eine Aktion „1000 mal 100“ geplant, das heißt, dass man 1000 Bürger finden möchte, die je 100 Euro in das Stiftungsvermögen einbringen.

Stiftungsrat und Vorstand seien in ihren Ämtern bestätigt worden, berichtete Funke, der selbst Vorsitzender des Vorstands bleibt, während Robert Jäger als Vorsitzender des Stiftungsrates wiedergewählt wurde.

Von großer Wichtigkeit für die Bürgerstiftung ist die weihnachtliche Losaktion über die örtlichen Betriebe, bei der jeweils fünf Ballonfahrten verlost werden. Denn vor allem vor allem auf Grund des dabei gespendeten Geldes ist die Stiftung in der Lage, die vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. Funke dankte daher allen Unterstützern. Auch Bürgermeister Josef Herdner, der ebenfalls anwesend war, galt ein Dankeschön für die diversen Hilfestellungen der Stadt, etwa bei der Aufstellung der Sitzbänke durch den Bauhof.

Quelle: Südkurier, 04.12.2016



Ballonfahrt mit mystischem Moment über den Wolken

Von Linda Seiss

tl_files/lib/bilder/Ballonfahrt 2016/ballon_2016_10.jpg

Ein besonderes Erlebnis für die Gewinner der Losaktion der Bürgerstiftung: Sie fahren auf eine Wolke zu und sehen den Schatten des Ballons und einen Regenbogen in der Wolke. Foto: Hipp

Furtwangen.Fragt man mehrere Personen nach ihrer Meinung zu ein und demselben Thema, kann man in der Regel davon ausgehen, dass es viele Sichtweisen gibt, ein Konsens beschränkt sich eher auf wenige. Anders war es bei den Gesprächen mit den Ballonfahrern über ihre Gefühlslage und Impressionen ihrer gewonnenen Ballonfahrt. Diese hatten die Fahrt bei einer Losaktion der Bürgerstiftung gewonnen. Die Begeisterung war bei jedem Einzelnen zu spüren und so waren sich alle einig, dass sie dieses tolle Erlebnis nicht missen möchten und jederzeit wieder eine Ballonfahrt mitmachen würden.

Als der Heißluftballon mit den fünf Gewinnern der weihnachtlichen Losaktion der Bürgerstiftung gen strahlend blauen Himmel in die Höhe stieg, war die Gefühlslage der Ballonfahrer noch gemischt. Ute Wald hat sich schon vor Beginn sehr über den Gewinn und auf die Fahrt gefreut, während andere Teilnehmer etwas angespannter waren.

Umso schöner, dass nach der etwa einstündigen Fahrt alle über das Erlebnis schwärmen können. Mit dem Zeppelin und einem Sportflugzeug war Günter Walenta schon in der Luft unterwegs, mit einem Ballon ist er zum ersten Mal gefahren.Über den Start war er etwas überrascht, da der Ballon schnell in die Höhe gestiegen war. Er beschreibt die Fahrt als gigantisch und das absolute Highlight bisher und empfiehlt jedem, der die Möglichkeit dazu hat, eine Ballonfahrt zu machen. Da man nur den Korb um sich hat, bekomme man alles live mit, erzählte er.

 Auch für Tatjana Hipp war es die erste Ballonfahrt. Sie beschrieb die Eindrücke, die sie während der Fahrt gewonnen hat als frei, entspannend und toll, um die Seele baumeln zu lassen. Besonders imponierend habe sie es gefunden, als sie auf 3000 Metern Höhe waren. Ihrer Meinung nach hätte die Fahrt noch viel länger dauern können.

Walenta und Hipp erzählten beide von einem mystischen Moment, bei dem sie die Sonne hinter sich hatten und auf eine Wolke zugefahren sind. In der Wolke waren sowohl der Schatten des Ballons als auch eine Art Aura eines Regenbogens zu sehen. Das sei richtig, richtig toll gewesen, verriet Hipp.Auch Renate Hetzel habe die Fahrt wahnsinnig gut gefallen. Das Wetter sei genial und auch die Sicht sei klasse gewesen. Sie erzählte, dass sie unter anderem die Linacher Talsperre, den Bodensee, Villingen und Schwenningen, Bräunlingen sowie Wolterdingen gesehen habe, wo sie dann auch gelandet seien. Sie habe die Fahrt trotz Höhenangst genießen können. Ihr Ziel sei es jetzt, gemeinsam mit ihrem Mann nochmals eine Ballonfahrt zu machen.Martina Jäger-Dold erzählte, dass sie eine tolle Fernsicht und Traumwetter hatten und der Pilot ihnen den Rat gab in die Weite und nicht nach unten zu schauen. Das Gefühl über den Wolken sei unbeschreiblich und gigantisch gewesen. Die Landung sei super verlaufen, nach zwei kurzen Aufsetzern habe der Ballon gestanden. "Es war für mich wirklich etwas Besonderes", resümierte Jäger-Dold und beschrieb die Ballonfahrt als gelungenen Gewinn.

Quelle: Schwarzwälder Boote, 15.08.2016

 


11.07.2016 - Glückliche Gewinner heben ab

"Gute Fahrt" hieß es am Samstagabend für die Gewinner der weihnachtlichen Losaktion der Bürgerstiftung Furtwangen.

Furtwangen. Pünktlich um 18 Uhr starteten die fünf Gewinner der Losaktion der Bürgerstiftung bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein im Bregstadion ihre Ballonfahrt.

Firmen kaufen mehr als 2000 Lose und schenken sie Mitarbeitern.

Bereits zum zweiten Mal hatte die Bürgerstiftung Furtwangen die weihnachtliche Losaktion veranstaltet, bei der die Firmen knapp über 2000 Lose gekauft und als kleine Aufmerksamkeit an ihre Mitarbeiter verschenkt hatte. Wie schon im Jahr 2014 sollten die Preise für 2015 etwas Außergewöhnliches sein. Daher hatte die Bürgerstiftung entschieden, fünf Gewinner für eine Ballonfahrt auszulosen.

Für etwa eine Stunde konnten die Gewinner Ute Wald, Renate Hetzel, Tatjana Hipp, Günter Walenta und Martina Jäger-Dold Furtwangen und Umgebung von oben betrachten. Ziel unbekannt. Vor der Fahrt waren die Mitfahrer positiv aufgeregt.

"Ich freue mich wie ein kleines Kind, auch dass ich so etwas Tolles gewonnen habe", sagte Ute Wald im Gespräch mit unserer zeitung. Fritz Funke und Burkhard Wild begleiteten die Ballonfahrer als Vertreter der Bürgerstiftung vom Boden aus. Denn nach der Fahrt sollten die Ballonfahrer getauft werden. Im Landgasthof Bären erfolgte ein kleiner Abschluss mit Übergabe eines "Ballonflug 2016"-T-Shirts.

Die Weihnachtsaktion der Bürgerstiftung ist bereits wieder in Planung und soll dieses Jahr zum dritten Mal stattfinden. Für die Bürgerstiftung sei die Losaktion als Kapitalquelle zu sehen, erzählte Fritz Funke. Etwa ein Viertel des Erlöses wird in Form von Sachpreisen, also den Fahrten im Heißluftballon ausgeschüttet.

Den Rest des Erlöses sowie Spenden von Unterstützern verwendet die Bürgerstiftung im sozialen und ehrenamtlichen Bereich. So wurden beispielsweise einige Sitzgelegenheiten in der Stadt angeschafft.

Bürgerstiftung plant, das Kinderferienprogramm zu unterstützen.

Bürger, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, können sich bei Bedarf ausruhen. Vergangenes Jahr hat die Bürgerstiftung Bewohner des Altenheimes, die keine Angehörigen haben, mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu Weihnachten überrascht. Und wie schon im vergangene Jahr plant die Bürgerstiftung das Kinderferienprogramm erneut zu unterstützen.

Quelle: Schwarzwälder-Boote (Linda Seiss), 11.07.2015

06.07.2016 - Ballonfahrt der Gewinner

Furtwangen. Bürgerstiftung lädt Losaktion-Gewinner zur luftigen Fahrt ein.

Es ist wieder so weit: Am Samstag, 9. Juli, startet um 18 Uhr ein Heißluftballon im Bregstadion – gutes Wetter vorausgesetzt. Mit an Bord sind die fünf Gewinner der weihnachtlichen Losaktion der Bürgerstiftung Furtwangen, dieses Mal sind es vier Frauen und ein Mann. Wer sich für das Spektakel des Ballonstarts interessiert, ist dazu eingeladen.

Bereits um 17 Uhr wird mit den Vorbereitungen für den Start begonnen, denn es dauert einige Zeit, bis Ballon und Korb die richtige Lage haben und das Heißluftgebläse angeworfen wird.

Die weihnachtliche Losaktion der Bürgerstiftung war sehr erfolgreich, rund 2300 Lose zu je fünf Euro wurden verkauft. Mit dem Netto-Erlös aus der Aktion stellte die Bürgerstiftung Bänke in den Innenstadt auf, unter anderem wurden in das „Kirchenmäuerle“ unterhalb der katholischen Pfarrkirche Sitzgelegenheiten eingelassen, die sehr gut angenommen und bereits häufig genutzt werden. Weitere Bänke sollen noch aufgestellt werden, doch ist die Bürgerstiftung mit ihrem Vorsitzenden Fritz Funke auch für Anregungen zu zusätzlichen Standorten offen.

Die fünf Ballonfahrten werden als Gewinne der Losaktion ausgeschüttet. Verwaltungskosten entstehen keine, denn die Bürgerstiftung arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und hilft unbürokratisch – vor allem auch bei individuellen sozialen Notlagen von Furtwanger Bürgern, freilich „hinter den Kulissen“, denn Diskretion bei der Unterstützung ist oberstes Gebot.

Quelle: Südkurier, 06.07.2016

06.01.2015 - Bürgerstiftung lost Ballongewinner aus

tl_files/lib/bilder/Webseite/presse_06_01_2015.jpgLosfee Clara Jäger (Mitte) zog die Gewinner-Lose, die von Bürgermeister Josef Herdner (rechts) zuvor kräftig durchgeschüttelt worden waren. Bürgerstiftungs-Vorsitzender Fritz Funke (links) hatte sämtliche Lose mitgebracht. | Bild: Matthias Winter


Furtwangen. Zum zweiten Mal wurden am Dreikönigstag im Bürgersaal des Rathauses die Gewinner-Lose aus der Weihnachtsaktion der Bürgerstiftung ausgelost. „Wir tun das, weil wir das Geld für die Arbeit der Bürgerstiftung benötigen“, betonte Stiftungs-Vorsitzender Fritz Funke. Über 2 300 Lose zum Preis von je fünf Euro konnten dieses Mal verkauft werden und abzüglich von Steuern sowie der Gewinnausschüttung bleiben rund 7 000 Euro für Stiftungszwecke. Funke dankte allen Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligt hatten. „Damit können wir mehr für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt tun“, unterstrich er.

Losfee Clara Jäger konnte nun aus den Losen die jeweiligen Gewinner-Nummern ziehen. Der Vorgang musste fünf Mal wiederholte werden, da die Lose in fünf Töpfe aufgeteilt worden waren, um eine breite Streuung der Gewinne zu erzielen. Die Lose der einzelnen Unternehmen wurden dabei jeweils in demselben Topf untergebracht.

Den Besitzern folgender Lose winkt nun je eine Ballonfahrt mit allem Drum und Dran: Nummer 122, 487, 1274, 1354 sowie 2098. Wer die glücklichen Gewinner sind, steht noch nicht fest, da ja die jeweiligen Unternehmen die Lose an ihre Belegschaft oder treue Kunden verteilt hatten.

Ganz wichtig daher: Die Besitzer der entsprechenden Lose müssen sich bis 31. Januar bei Rutschmann-Optik melden, sonst verfällt der Gewinn.

14.12.2015 - Bürgerstiftung hilft, wo sie kann

Furtwangen. Tombola die wichtigste finanzielle Einnahme. Organisation bietet zahlreiche Hilfen an.

 

tl_files/lib/bilder/Webseite/presse_14_12_2015.jpg

Sie nahmen kürzlich auf der ersten von der Bürgerstiftung gespendeten Bank bei der Bregvilla in der Wilhelmstraße Platz. Von links Fritz Funke (Vorsitzender der Bürgerstiftung), Silvia Jäger (stellvertretende Vorsitzende) sowie Bettina Rutschmann vom Vorstand der Bürgerstiftung. | Bild: Matthias Winter

Über Aktivitäten der Furtwanger Bürgerstiftung im vergangenen Jahr informierte deren Vorsitzender Fritz Funke bei der jährlichen Sitzung des Stifterforums. Dabei wurde deutlich, dass die Bürgerstiftung in vielfacher Weise Hilfestellung leistet, ob mit der Aufstellung von Ruhebänken in der Stadt oder durch Unterstützung im sozialen Bereich, die in der Regel diskret erfolgt. Funke dankte dabei dem städtischen Bauhof, der bei der Aufstellung von gespendeten Ruhebänken unverzichtbare Hilfe leistet.

Das Stifterforum besteht aus Personen, die in einem Kalenderjahr dem Stiftungskapital mindestens 3 000 Euro zugeführt haben. Sie werden einmal im Jahr vom Vorstand über die Angelegenheiten der Stiftung informiert. Die Sitzung fand im Bürgersaal des Rathauses in Anwesenheit vom Bürgermeister Josef Herdner statt, der selbst dem Stiftungsrat, dem Aufsichtsorgan der Bürgerstiftung, angehört.

Die erstmals im vergangenen Jahr durchgeführte Weihnachtsaktion, bei der fast 2000 Lose an Furtwanger Unternehmen, Handwerksbetriebe, Geschäfte und andere Selbstständige als Geschenk für ihre Mitarbeiter verkauft wurden, war ein großer Erfolg. Nach Abzug der vorgeschriebenen Gewinnquote und der Sachkosten verblieben der Bürgerstiftung rund 7000 Euro zur Erfüllung ihres Stiftungzweckes. Dank der Bereitschaft der im Vorjahr Angesprochenen, erneut bei der Weihnachtsaktion mitzumachen, konnte dieses Mal ein noch etwas besseres Ergebnis erzielt werden. Bei der Weihnachtsaktion handelt es sich um eine Tombola, bei der fünf Preise, bestehend aus einer Ballonfahrt ab Furtwangen, einem Erinnerungs-T-Shirt sowie einer Flasche Sekt verlost werden.

Wie Fritz Funke betonte, ist die Weihnachtsaktion die wichtigste finanzielle Grundlage für die Arbeit der Bürgerstiftung. Er fügte hinzu: „Wir sind für jede Zuwendung dankbar, ob als Spende oder als Zuführung zum Stiftungskapital (Zustiftung)“. Dabei könne auch an Sachspenden oder Nachlässe gedacht werden. Mit großer Freude verkündete Funke, dass der Bürgerstiftung aus einer Erbschaft im vergangenen Jahr 10 000 Euro zur Erhöhung des Stiftungskapitals überwiesen wurden. Und wer sich aus einer Not heraus an die Bürgerstiftung wende, könne sicher sein, dass sein Anliegen äußerst diskret behandelt werde.

Im abgelaufenen Jahr konnte die Bürgerstiftung wiederum bei persönlichen Engpässen helfen. Das Sommerferienprogramm der Stadt wurde mit 500 Euro unterstützt und beim Kinderfest der städtischen Azubis bot die Bürgerstiftung eine Ballonaktion mit Preisen an. Der Stadt wurde eine Waschmaschine für eine Wohnung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Schließlich wurden fünf Bänke sowie zwei Sitzauflagen für das „Kirchenmäuerle“ am Marktplatz geordert. Eine Bank wurde bereits bei der „Bregvilla“ (alte Stadtapotheke) aufgestellt, die übrigen Bänke folgen nach der Winterpause. Der Bergwacht wurde eine Spende von 1000 Euro für ihr neues Rettungsfahrzeug übergeben und einer afrikanischen Studentin wurde die Fahrt zur ihrer Botschaft bezahlt, damit sie dort einen Pass für ihr Kind ausstellen lassen konnte. Eine Geschenkaktion im Altenheim ist auch in diesem Jahr wieder vorgesehen.

Bürgermeister Josef Herdner dankte der Bürgerstiftung im Namen der Stadt, sie sei ein wichtiger Bestandteil der Stadt beziehungsweise Bürgerschaft.

Quelle: Südkurier, 14.12.2015

04.12.2015 - Bürgerstiftung unterstützt Bergwacht

Furtwangen. Neues Einsatzfahrzeug kostet rund 100 000 Euro, wovon ein Fünftel derzeit noch fehlt

tl_files/lib/bilder/Webseite/presse_04_12_2015.jpg

Bei der Spendenübergabe an die Bergwacht (von links) Bürgerstiftungsvorstand Fritz Funke, Jakob Ender, Silvia Jäger (Bürgerstiftung), Sabrina Haas, Bettina Rutschmann (Bürgerstiftung), Yasmin Koch, Rainer Probst (Vorsitzender Bergwacht), Florian Dreßler sowie vorne (Mitte) Yanik Probst. | Bild: Winter.

„Wir sind froh und glücklich, helfen zu dürfen“, betonte Fritz Funke, Vorsitzender der Bürgerstiftung, anlässlich einer Spendenübergabe an die örtliche Bergwacht. Diese benötigt eine neues, geländegängiges Fahrzeug, für dessen Anschaffung rund 100 000 Euro erforderlich sind. Dazu gab es von der Bürgerstiftung nun 1000 Euro.

Mit der Spende solle die ehrenamtliche Arbeit der Bergwacht unterstützt werden, die in erster Linie der Furtwanger Bevölkerung zugute kommt. „1000 Euro sind sehr viel für uns“, betonte Funke. Zwar habe die Bürgerstiftung rund 130 000 Euro in ihrer Kasse. Doch das Stiftungskapital selbst dürfe nicht verbraucht werden, lediglich die daraus stammenden Erträge. Und die sind in Zeiten der Niedrigzinsen einigermaßen mager. Das Regierungspräsidium sowie das Finanzamt überwachten die Ausgaben der Stiftung, die gemeinnützig sei und vor allem im sozialen Bereich tätig werde. Zusätzlich versuche die Bürgerstiftung jedoch, durch kreative Aktionen zweckgebundene oder allgemeine Spenden zu erwerben, meinte Funke. So etwa durch den weihnachtlichen Losverkauf an hiesige Firmen.

Im Gegensatz zum Stiftungskapital können diese Gelder wieder ausgegeben werden. Unter anderem wurden davon jetzt Sitzgelegenheiten auf dem Weg vom Kussenhof in die Innenstadt angeschafft, eine erste Bank steht schon vor der Bregvilla (frühere Stadtapotheke) in der Wilhelmstraße.

Für die Spende bedankte sich Rainer Probst, Vorsitzender der örtlichen Bergwacht. Das neue Fahrzeug solle im kommenden Jahr angeschafft werden, es handelt sich um einen Mercedes Sprinter, der von einer Spezialfirma geländegängig ausgestattet wird und mit dem ein Patient liegend transportiert werden kann. Ein großer Vorteil für die Bergwacht sei auch, dass in dem Fahrzeug fünf Helfer Platz fänden. Angesichts des riesigen Gebietes der Bergwacht, dazu gehört der gesamte Schwarzwald-Baar-Kreis, und von Mehrfach-Alarmierungen sei ein zweites Fahrzeug absolut notwendig, betonte Probst. Für das neue Fahrzeug fehlten zur Zeit noch rund 20 000 Euro. Rund 40 Aktive engagieren sich derzeit ehrenamtlich bei der Furtwanger Bergwacht. Bei Einsätzen während der Arbeitszeit zahlt niemand die Ausfallzeiten der Retter. „Wir müssen die Einsatzzeiten entweder nacharbeiten oder sie werden von unserem Überstundenkonto abgezogen“, erläuterte Probst. Stark zugenommen hat die Anzahl der Hilfeleistungen. Waren es noch 2013 rund 40 Einsätze, so wurde die Bergwacht alleine von Januar bis Oktober etwa 100 Mal zu Rettungseinsätzen angefordert.

Quelle: Südkurier, 04.12.2015

26.10.2015 - Gewinner steigen wieder in die Lüfte

Furtwangen. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr möchte die Bürgerstiftung Furtwangen ihre weihnachtliche Losaktion wiederholen. Dazu wurden jetzt Briefe an die hiesigen Unternehmen geschickt mit der Bitte, sich an der Aktion zu beteiligen.

Auch dieses Mal können die Firmen Lose zum Wert von je fünf Euro erwerben, die sie als Geschenk an die Belegschaft oder treue Kunden weitergeben können.

Als Gewinne winken erneut Fahrten mit dem Heißluftballon, die bei den Lossiegern in diesem Sommer mit Begeisterung aufgenommen wurden.

Die durch die Aktion gewonnenen Mittel wurden zu einem großen Teil bereits für soziale Zwecke ausgegeben, eine Reihe von Bedürftigen konnte nach entsprechender Prüfung ihrer Anliegen in dringenden Fällen unterstützt werden.

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes kann die Bürgerstiftung darüber jedoch nicht berichten. Ferner konnte auf Anregungen aus der Bevölkerung hin eine Reihe von witterungsbeständigen Sitzgelegenheiten für das Stadtgebiet geordert werden, die jedoch wegen der nahenden kalten Jahreszeit größtenteils erst im Frühjahr aufgestellt werden. Auch das Sommerferienprogramm der städtischen Jugendpflege wurde von der Bürgerstiftung unterstützt.

 Quelle: Schwarzwälder-Boote, 26.10.2015


18.09.2015 - Wind trägt Luftballon bis nach Bad Wurzach

tl_files/lib/bilder/Webseite/presse_18_09_2015.jpg

 

Ihre Luftballone flogen am weitesten. Unser Bild zeigt die Sieger des von der Bürgerstiftung Furtwangen organisierten Ballon-Weitflugwettbewerbs (von links) vorne Lasse Kaltenbach, Pia Riedmüller und Julia Tritschler sowie hinten Franziska Spath, Auszubildende bei der Stadt Furtwangen, Bettina Rutschmann vom Vorstand der Bürgerstiftung sowie Bürgermeister Josef Herdner, auch er gehört übrigens dem Vorstand der Bürgerstiftung an. Foto: Winter

Furtwangen. Einen Weitflugwettbewerb für Luftballone hatte die Bürgerstiftung Furtwangen im Rahmen des Kinderfestes der Stadt Anfang Juli veranstaltet. Nun erhielten die Sieger des Wettbewerbs ihre Preise im Bürgersaal des Rathauses überreicht.

Bürgermeister Josef Herdner erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass das Kinderfest alle zwei Jahre stattfindet und ausschließlich von den Azubis der Stadt organisiert wird. Dazu gehören Planung, Programmpunkte, das Auftreiben von Sponsorengeldern sowie die Einbeziehung von städtischen Mitarbeitern als Unterstützung beim Festablauf.

Wie Bürgermeister Herdner erläuterte, nahmen an dem Luftballonwettbewerb immerhin rund 300 Kinder teil, 23 der angehängten Karten wurden wieder an die Stadt zurückgeschickt. Die weiteste Strecke hatte der Ballon von Pia Riedmüller zurückgelegt, er wurde in Bad Wurzach gefunden und war immerhin eine Strecke von 127,10 Kilometern Luftlinie geflogen, wie Franziska Spath festgestellt hatte. Sie wird bei der Stadt zur Verwaltungsfachangestellten ausgebildet und war somit auch in die Organisation des Kinderfestes eingebunden. Pia durfte sich somit über den ersten Preis freuen, nämlich zwei Karten für den Europapark.

Immerhin noch 126,51 Kilometer weit flog der Ballon von Lasse Kaltenbach, er landete bei Laupheim. Und auf 87, 39 Kilometer brachte es der Ballon von Julia Tritschler, der in Dürrenwaldstetten (einem Ortsteil von Langenenslingen, Kreis Biberach) landete. Beide erhielten je einen Gutschein für das örtliche Gucklochkino, der für eine ganze Reihe von Filmbesuchen samt Popcorn ausreichen dürfte. Übergeben wurden die Preise von Bettina Rutschmann vom Vorstand der Bürgerstiftung.
Fazit von allen Beteiligten: So ein Ballon-Weitflugwettbewerb ist immer interessant und macht vor allem viel Spaß.

Quelle: Schwarzwälder-Bote, 18.09.2015



17.06.2015 - Maria Tann und Villingen aus der Luft

tl_files/lib/bilder/Webseite/presse_17_06_2015.jpeg

Furtwangen. Ballonstart im Bregstadion: Im vergangenen Herbst hatte die Bürgerstiftung eine große Tombola veranstaltet, deren Hauptgewinner nun mit dem Heißluftballon auf eine Reise gingen.

Die Lose für diese Tombola gab es nicht frei verkäuflich, sondern die Bürgerstiftung hatte verschiedene Furtwanger Unternehmen angesprochen und um Unterstützung gebeten. Und die Firmen zogen mit: Sie kauften jeweils für ihre Mitarbeiter die Lose ein, die dann zu Weihnachten meist in der Lohntüte landeten. Insgesamt 2000 Lose waren es. Fünf glückliche Gewinner konnten dann mit dem Heißluftballon auf eine Tour gehen.

Allerdings waren es beim Start nur vier Ballonfahrer, der fünfte Gewinner war nicht erreicht worden und hatte auch nicht auf Rückrufbitten und Ähnliches reagiert. Tatsächlich waren es nicht einmal vier Gewinner, wie Ute Kowalleck berichtete: Sie hatte diese Ballonfahrt geschenkt bekommen, nachdem der eigentliche Gewinner nicht in die Luft gehen wollte. "Da habe ich nicht lange überlegt", sagte Ute Kowalleck. Die anderen drei hatten aber tatsächlich ihr Los mit der Gehaltstüte erhalten und waren natürlich froh, als Hauptgewinner gezogen worden zu sein.

Michael Schuler etwa arbeitet bei der Schlosserei Hug. Für ihn war diese Ballonfahrt eine absolute Premiere, denn er war noch nie zuvor in irgendeiner Form geflogen. Thomas Markon arbeitet bei Ganter Normteile und hatte das Glück, das richtige Los zu erhalten.

Doppeltes Glück hatte Manuel Herrmann. Auch er hatte sein Los als Geschenk bei E. Dold & Söhne erhalten. Doch dann wurde die Losnummer gezogen, aber wo war das Los? Doch die Nummern und die entsprechende Mitarbeiter waren notiert, und so konnte Manuel Herrmann dann auch ohne das Original-Los mitfliegen.

Im Stadion ging es zuerst an die Suche für einen Startplatz. Das Ballon-Team der Firma Bölling entschied sich schließlich für die Mitte des Rasenplatzes, wo der Ballonkorb aufgestellt und daneben die Ballonhülle ausgepackt wurde. Es war schon beeindruckend, wie die Ballonhülle mit einem großen Gebläse zu einer enormen Größe aufgeblasen wurde.

Doch noch war die Luft kalt, der Ballon blieb am Boden liegen. Dann aber wurde der Gasbrenner gezündet und innerhalb weniger Sekunden erhob sich der Ballon. Nun hieß es mit viel Muskelkraft den Ballon am Boden zu halten, bis alle Vorbereitungen abgeschlossen waren. Dann startete der Ballon und gewann sehr schnell an Höhe.

Zuerst einmal ging es in Richtung Bregtal. Die Ballonfahrt dauerte eine gute Stunde, bei leichtem Westwind erreichte der Ballon zu Beginn eine Geschwindigkeit von rund 40 Stundenkilometern und 2200 Höhenmeter. Die Fahrt war bei hervorragender Sicht wunderbar und ging über Vöhrenbach und Maria Tann nach Villingen, so dass die Teilnehmer die Zähringerstadt in allen Einzelheiten von oben betrachten konnten. Danach wurde die Höhe reduziert, was dazu führte, dass es bei drehendem Wind wieder ein Stück zurück ging.

Nach einer guten Stunde in der Luft wurde die Landung auf einer Wiese bei Rietheim angepeilt. Alles ging gut, außer dass der Korb umkippte und die Teilnehmer die Fahrt im Liegen beendeten.

Ute Kowalleck a zeigte sich auf jeden Fall begeistert: "Das war wirklich was Tolles! Das war eine super Idee, denn so was mach’ ich nicht jeden Tag." Vor allem die Landschaft von oben und auch der weite Blick bis in die Schweiz hatte sie beeindruckt. Zünftiger Abschluss wurde im Gütenbacher "Bären" gefeiert, wo nach einem Vesper auch die obligatorische Ballonfahrertaufe stattfand.

Im Jahr 2012 wurde die Bürgerstiftung Furtwangen von Bürgern für Bürger ins Leben gerufen. Die Bürgerstiftung wurde mit dem Ziel gegründet, Furtwangen auch in Zukunft als eine kulturell vielseitige, aktive und lebenswerte Stadt zu erhalten. Des Weiteren hat sie sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zusammen zu bringen, die etwas verändern möchten. Menschen die bereit sind, sich mit Engagement, Zeit, Ideen, Spenden oder als Stifter einzubringen. Nur so kann eine starke Bürgerstiftung entstehen, die eigene Projekte ins Leben ruft und andere Ideen oder Vorhaben unterstützt sowie sich für bedürftige Bürger und Bürgerinnen einsetzt. Die Tombola wurde ins Leben gerufen, weil zu Beginn einer Stiftung die Erträge, und nur diese dürfen wieder für den Stiftungszweck ausgegeben werden, noch relativ gering sind. Durch Spenden und Aktionen wie die Tombola wird zusätzliches Kapital gewonnen, um gleich aktiv werden zu können. Entsprechend dem Lotteriegesetz wurden 25 Prozent der Einnahmen aus diesen 2000 Losen wieder an die Losbesitzer in Form von Gewinnen ausgeschüttet.

Quelle: Schwarzwälder-Bote, 17.06.2015 

13.06.2015 - Gewinner gehen heute in die Luft

Furtwangen. Am heutigen Samstag, 13. Juni, steigt die Ballonfahrt für die Gewinner der vorweihnachtlichen Losaktion der Bürgerstiftung Furtwangen. Für den Start des Ballons habe die Stadt dankenswerterweise der Bürgerstiftung den Bereich des Bregstadions zur Verfügung gestellt, erläutert Stiftungsvorsitzender Fritz Funke.

Die Startvorbereitungen beginnen kurz vor 18 Uhr. Die fünf Gewinner der Losaktion werden dann auf eine Reise durch die Lüfte gehen, deren Richtung durch den Wind bestimmt wird. Dass die Bürgerstiftung sich derart spendabel zeigt, hat allerdings einen triftigen Grund. Denn zur Finanzierung ihrer Aufgaben werden nicht nur Erträge aus dem Stiftungskapital herangezogen, ganz wichtig sind hierfür auch Spenden, die in vollem Umfang für Stiftungszwecke verwendet werden. Daher hatte die Stiftung eine Weihnachtsaktion initiiert, bei der alle Furtwangen Firmen, Händler, Handwerker und Freiberufler angeschrieben worden waren. Angeboten wurde, Lose für je fünf Euro zu erwerben, die den Mitarbeitern als Weihnachtgeschenk überreicht werden konnten. Erfreulicherweise war die Aktion ein voller Erfolg, 2000 Lose konnten verkauft werden. Nun schreibt aber das Lotteriegesetz zwingend vor, dass 25 Prozent des Ertrages in Gewinne fließen müssen. Zur Erfüllung dieser Auflage wurden fünf Ballonfahrten ausgelost samt je einem T-Shirt mit Bürgerstiftungs-Emblem und einer Flasche Champagner für die fällige Ballonfahrertaufe. Selbstverständlich werden die Ballonfahrer später von ihrem Landeplatz aus auch wieder nach Furtwangen zurückgefahren. Je nach dem, wie lange die Vorbereitungen dauern, dürfte sich der Ballon dann kurz nach 18 Uhr in die Lüfte erheben. Interessierte, die den Start miterleben möchten, sind eingeladen, sich beim Bregstadion einzufinden. Die Gewinner selbst wurden bereits vor einiger Zeit informiert. Sollte die Ballonfahrt am heutigen Samstag witterungsbedingt nicht möglich sein, wird am Samstag, 20. Juni, ein neuer Versuch unternommen.

 

Quelle: Südkurier Furtwangen, 13.06.2015

08.05.2015 - Bürgerstiftung hilft unbürokratisch

Froh über die Unterstützung durch die Bürgerstiftung Furtwangen ist Constance Ovona (links), die dringend eine Pass für ihren zweijährigen Sohn Colin (Mitte) benötigte.  Rechts Bettina Rutschmann, die seitens der Bürgerstiftung den Kontakt zu Constance Ovona pflegte.

Froh über die Unterstützung durch die Bürgerstiftung Furtwangen ist Constance Ovona (links), die dringend eine Pass für ihren zweijährigen Sohn Colin (Mitte) benötigte.  Rechts Bettina Rutschmann, die seitens der Bürgerstiftung den Kontakt zu Constance Ovona pflegte.

Furtwangen. Mit einer kleineren finanziellen Unterstützung lassen sich gelegentlich große Probleme lösen. Diese Erfahrung machte gerade Constance Ovona aus Kamerun, die an der Hochschule Furtwangen Wirtschaftsinformatik studiert.

Die alleinerziehende Mutter benötigte für ihren zweijährigen Sohn Colin dringend einen Pass. Doch einen solchen darf nur die Botschaft des Landes vor Ort ausstellen. Die aber ist weit weg, etwa in Berlin. Geld für eine Fahrt dorthin und die Kosten für den Pass hatte die 25-jährige Afrikanerin aber nicht. Jutta Kolberg von Diakonischen Werk empfahl ihr, bei der Bürgerstiftung Furtwangen nachzufragen. Und tatsächlich stellte diese die benötigte Summe für die Fahrt zur Botschaft und die Kosten für den Pass schnell und unbürokratisch zur Verfügung.

Finanziell lebt die Hochschul-Studentin ohnehin am Limit. Staatliche Unterstützung erhält sie keine. Glücklicherweise war sie bei ihrer Suche nach einer Arbeit im Altenheim St. Cyriak fündig geworden. Damit kann sie Miete und Nebenkosten sowie die Versicherungen für sich und Sohn Colin bezahlen. Den Rest steuern ihre Geschwister bei, die in Kamerun bereits alle arbeiten. Beim Umtausch der Landeswährung in Euro bleibt allerdings nicht allzu viel übrig. Auch der Vater des Kindes unterstützt sie gelegentlich, doch er ist selbst noch in der Ausbildung. So lebt die Studentin finanziell stets sehr knapp und zeigte sich über die Unterstützung durch die Bürgerstiftung hoch erfreut.

Ihr Abitur hatte Constance Ovona in Kamerun abgelegt. Nach einem Besuch in der Schweiz hatte sie sich dazu entschlossen, ein Jahr als Au-pair-Mädchen in Deutschland zu arbeiten, in der Nähe von Kirchzarten fand sie eine Stelle. Auch Deutsch musste sie erst einmal lernen.

Da Wirtschaftsinformatik als Studienfach in Freiburg nicht angeboten wird, sah sie sich nach einem anderen Hochschulstandort um. Eine Bekannte erzählte ihr von der Hochschule Furtwangen. Zuerst wohnte sie noch in Freiburg und fuhr mit dem Bus zu den Lehrveranstaltungen, doch wegen des Kindes entschloss sie sich dazu, ganz nach Furtwangen zu ziehen.
Weiterer Vorteil: Colin ist tags über im Kinderhaus gut aufgehoben, die Wege sind kurz und zu Fuß ohne Probleme zurückzulegen.

Im Altenheim St. Cyriak verdienst sie sich ihr Geld für das Studium
Das Studium in Furtwangen gefällt ihr. "Das Leben ist hier allerdings ganz anders als in Kamerun, dort spielt die Familie eine viel bedeutendere Rolle", meint sie nachdenklich. Sie selbst ist mit 18 Geschwistern aufgewachsen, elf Kinder stammten von ihrer Mutter, dazu kamen weitere Kinder, die der Vater mit anderen Frauen hatte und die ebenfalls in der Familie lebten.

 

Constance Ovona ist das einzige Kind, das in Europa studiert. Geld für einen Ferienbesuch in der Heimat hatte sich bisher nicht, denn die Flüge nach Afrika sind teuer. Allerdings war ihre Mutter zur Geburt von Colin gekommen und konnte sechs Monate lang bleiben.

Amtssprachen in Kamerun sind Französisch und Englisch, zu Hause wurde Französisch gesprochen, so dass Colin jetzt zweisprachig aufwächst. Ansonsten gibt es in Kamerun zahlreiche regionale Landessprachen, selbst die Mutter und der Vater von Constance Ovona sprechen unterschiedliche Sprachen.

Übrigens war für die junge Afrikanerin nicht nur die Arbeit im Altenheim St. Cyriak neu, sondern auch die Einrichtung selbst, denn Altenheime sind in ihrer Heimat gänzlich unbekannt. Dennoch: "Die Arbeit im Altenheim gefällt mir sehr gut. Man muss sie aber von Herzen tun, sonst ist es unbefriedigend", betont sie. Freizeit bleibt ihr neben Studium, Kind und Arbeit nur wenig. Immerhin hat sie an der Hochschule eine Reihe von Landsleuten getroffen, darunter eine entfernte Verwandte, ihrer Schätzung nach gibt es in Furtwangen mindestens 20 Studenten speziell aus Kamerun. Auch bei den "International Days" der Hochschule sind sie mit einem eigenen Stand vertreten, Constance Ovona hofft, dass auch in diesem Jahr zahlreiche Furtwanger dem Stand des Landes einen Besuch abstatten.

Statt nach Berlin ist sie am Ende übrigens zur Botschaft ihres Landes nach Paris gefahren, denn von Straßburg aus sind es dorthin nur wenige Stunden und sie konnte bei einer Bekannten übernachten. Sehr anstrengend war in Paris nur der Weg zur Botschaft, den sie samt Kinderwagen in der Metro zurücklegen musste. Nun aber ist auch der kleine Colin ordnungsgemäß mit einem Pass ausgerüstet, die Bürgerstiftung machte es möglich.

Zweck der 2012 gegründeten Bürgerstiftung ist unter anderem die lokale Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, der Jugend- und Altenhilfe, von Bildung und Erziehung, von Kunst und Kultur, der Heimatgeschichte und des Denkmalschutzes sowie die Unterstützung bedürftiger Bürger(innen).

"Auch in Furtwangen gibt es Armut", betont Fritz Funke. Bei besonderen Härten kann die Bürgerstiftung einspringen, sie arbeitet auch eng mit den örtlichen Beratungsstellen von Caritas und Diakonie zusammen. Dabei wird auf strenge Diskretion geachtet, selbst bei den Beratungen des Vorstandes werden keine Namen genannt, die Hilfen werden unbürokratisch gewährt. Die Spenden werden zu 100 Prozent für die Ziele der Stiftung eingesetzt, denn die Stiftungsmitglieder, der Vorstand sowie der Stiftungsrat arbeiten streng ehrenamtlich, auch ohne jede Aufwandsentschädigung.

Das Stiftungskapital darf nicht angetastet werden, lediglich die Zinsen dürfen verwendet werden. Spenden allerdings sind vollständig für die Stiftungszwecke einzusetzen, sie müssen sogar bis zum Ablauf des folgenden Kalenderjahres verwendet werden

Quelle: Schwabo Furtwangen, 08.05.2015

29.12.2014 - Fast fünfstelliger Betrag bei Losaktion

Furtwangen. Einen fast fünfstelligen Betrag erbrachte die vorweihnachtliche Losaktion der Bürgerstiftung. Die fünf Gewinner einer Ballonfahrt im kommenden Jahr wurden am zweiten Weihnachtstag im Bürgersaal des Rathauses ermittelt.

Als Losfee betätigte sich Clara Jäger, assistiert von Stiftungsvorsitzendem Fritz Funke, auch Bürgermeister Josef Herdner war extra zu dem Termin gekommen. Um bei jeder Ziehung für gleiche Gewinnchancen, nämlich 400:1, zu sorgen, hatte Funke die Lose auf fünf Behälter verteilt, aus denen jeweils ein Los gezogen wurde.

Am Ende standen die Gewinner fest: Es sind die Nummern 615, 738, 1418, 1940 sowie 1789. Die glücklichen Gewinner werden nun gebeten, sich bis zum 15. Januar im Geschäft von Rutschmann-Optik zu melden. Das ist wichtig, denn nach dieser Frist verfällt der Gewinn.

Vor der Ziehung erinnerte Fritz Funke daran, dass die Bürgerstiftung am 18. Dezember vor zwei Jahren gegründet wurde und die vorweihnachtliche Losaktion mit rund 2000 verkauften Losen ein großer Erfolg war. Er dankte den beteiligten Firmen, Händlern und Handwerksbetrieben dafür, dass sie die Lose gekauft und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschenkt haben; gelegentlich wurden auch Kunden damit bedacht. Der Lospreis sei auf fünf Euro festgelegt worden, "weil auch etwas reinkommen sollte". Bewusst habe man auf einen "Gewinnladen" mit vielen kleineren Gewinnen verzichtet.

Funke: "Was wir tun, kostet Geld."

"Was wir tun, kostet Geld", stellte Funke fest, egal ob es die Altenpflege, Kinder oder Schulen betreffe. "Mit dem Geld aus der Losaktion können wir nun einiges bewegen." Zwei Unternehmen hätten zwar keine Lose gekauft, dafür jedoch der Bürgerstiftung eine Spende überlassen.

Ein Nebeneffekt der Aktion sei es auch gewesen, den Bekanntheitsgrad der Bürgerstiftung in der Bevölkerung zu erhöhen. Funke dankte Vorstand und Rat der Stiftung für ihr ganzjähriges Engagement, nicht nur bei dieser Losaktion.

Der Termin für die Ballonfahrt steht noch nicht fest, da diese nur bei günstiger Witterung stattfinden kann. Er dürfte aber im Frühsommer angesetzt werden.

Quelle: Schwabo Furtwangen, 29.12.2014

24.12.2014 - Aktion zur rechten Zeit sorgt für viel Freude

Furtwangen (wi). 31 Senioren von derzeit 94 Bewohnern im Altenheim St. Cyriak haben keine betreuenden Familienangehörigen oder keinen Kontakt mit Angehörigen und erhalten daher auch keine Besuche. Ihnen wollte die Bürgerstiftung Furtwangen eine kleine weihnachtliche Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Vorsitzender Fritz Funke betonte, alle Bedachten seien glücklich gewesen, mal wieder Besuch und ein Geschenk bekommen zu haben. Mit dabei waren auch Mitglieder des Vorstands und des Stiftungsrates. Funke meinte, der Anteil der Senioren ohne familiären Bezug werde künftig wohl noch größer werden. Gisela Hermann, stellvertretende Heimleiterin, dankte für die Aktion, die ganz dem Stiftungs-Motto "von Furtwangern für Furtwangen" entspricht.

Am zweiten Weihnachtstag um 15 Uhr findet im Bürgersaal des Rathauses die Ziehung der Gewinner des Ballonfahrt-Loswettbewerbs der Bürgerstiftung statt. Interessierte sind dabei willkommen.

Quelle: Schwabo Furtwangen, 24.12.2014

19.12.2014 - Stiftung plant neue Ruhebänke

Furtwangen (mw). Wer namhaft spendet, soll auch Einfluss bekommen und informiert werden, wenn er das wünscht.

Das ist bei der in der Bürgerstiftung Furtwangen geregelt. Wer ihr im Lauf eines Jahres mindestens 3000 Euro gestiftet hat, gehört dem Stifterforum an, das satzungsgemäß Beratungs- und Repräsentationszwecken dient. Seine Mitglieder werden einmal im Jahr eingeladen, um vom Vorstand über Angelegenheiten der Stiftung informiert zu werden.

Der Vorstand trifft sich

Dieser Aufgabe kam kürzlich Stiftungsvorsitzender Fritz Funke zusammen mit dem Stiftungsvorstand und -rat nach. Im Beisein von Bürgermeister Josef Herdner machte Funke deutlich, dass es in diesem Jahr auch darum gegangen war, den Bekanntheitsgrad der Stiftung zu erhöhen und sich um Spenden zu bemühen.

In mehreren Fällen engagierte sich die Stiftung laut Funke auch im sozialen Bereich, zum Beispiel wurde einer alleinerziehenden Mutter unter die Arme gegriffen. In allen Fällen wurde streng auf die Anonymität der Bedachten geachtet.

Im Bereich "Heimatgeschichte und Denkmalschutz" wurde der Narrenzunft ein kleiner Beitrag zur Umsetzung des Narrenbrunnens gewährt. Auch ein kurzer Ausblick auf das kommende Jahr wurde gegeben, wo die Bürgerstiftung unter anderem an ausgewählten Stellen im Stadtgebiet neue Ruhebänke aufstellen möchte.

Schließlich ging es auch noch um die vorweihnachtliche Losaktion. Dabei befürworteten auch die anwesenden Mitglieder des Stifterforums eine Fortsetzung der erfolgreichen Aktion im kommenden Jahr, zumal die Resonanz der beteiligten Unternehmen, Händler und Handwerksbetriebe sehr positiv ausgefallen ist.

Vielfach gab es die Zusage, sich auch weiterhin bei der Bürgerstiftung zu engagieren und bei der nächsten Weihnachtsaktion wieder mitzumachen.

Für die Bürgerstiftung ist das gerade jetzt sehr wichtig, da die Zinsen extrem niedrig sind und daher das Stiftungskapital selbst nur mäßige Erträge abwirft.

Spenden dagegen stehen zu 100 Prozent unmittelbar für die Zwecke der Stiftung zur Verfügung und müssen sogar bis zum Ende des nächsten Kalenderjahres vollständig ausgegeben werden.

Quelle: Schwabo Furtwangen, 19.12.2014

09.12.2014 - Weihnachtsaktion ist ein voller Erfolg

Bürgerstiftung verkauft 2000 Lose an Firmen / Gewinnern winkt Ballonfahrt über Furtwangen

Furtwangen. Mit einer groß angelegten Weihnachtsaktion hat die gemeinnützige Bürgerstiftung Furtwangen versucht, zusätzliche Mittel für ihre Aufgaben zu generieren und die Einrichtung in der Bevölkerung noch weiter bekannt zu machen.

Rund 150 Unternehmen, Händler, Handwerker und Selbstständige wurden vor einigen Wochen angeschrieben.

Ihnen werden Lose zu einem Betrag von je fünf Euro angeboten. Als attraktive Gewinne winken fünf Ballonfahrten über Furtwangen, die im kommenden Jahr bei entsprechen warmer und günstiger Witterung stattfinden sollen.

Die Idee war, dass die Firmen ihren Mitarbeitern je ein Los zu Weihnachten schenken können. Im Vorfeld der Aktion wurde die Idee einigen Unternehmen vorgestellt. Die Rückmeldung war überaus positiv, teilte die Bürgerstiftung mit.

Rund 2000 Lose konnten für einen guten Zweck verkauft werden.

Für diese tolle Unterstützung bedanken sich Fritz Funke, Vorsitzender der Bürgerstiftung und seine Vorstandskollegen bei den 45 Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Von Händlern und Handwerksbetrieben war zu hören, dass einige die Lose auch an ihre Kunden weitergegeben haben, die sich darüber freuten.

„Auch wir sind zufrieden mit dieser Aktion“, betonte Fritz Funke. Sehen lassen könne sich zudem die Gewinnquote von 1:400. „Das ist deutlich besser als beim Lotto“, meinte Funke.

Die fünf Gewinner werden am Freitag, 26. Dezember ab 15 Uhr im Rathaus der Stadt (Bürgersaal) gezogen. Bis Mitte Januar sollten dann endgültig die Namen derjenigen feststehen, die an der Ballonfahrt teilnehmen.

Dass die Bürgerstiftung noch bekannter werden sollte, zeigt die Aktion auf dem Marktplatz. Dort wurden Stiftungsvertreter in Diskussionen um die Fahrpläne des Bürgerbusses verwickelt. Nun ist zweifellos der Bürgerbus eine sinnvolle Einrichtung. „Doch da gab es offenbar eine Verwechslung“, meinte Fritz Funke. Dem sollte die Los-Aktion ebenfalls entgegen wirken.

So wurde die Internetadresse der Stiftung buergerstiftung-furtwangen.de groß auf den Losen angegeben. Unter dieser Adresse können auch alle Unterstützer dieser Weihnachtsaktion eingesehen werden.

Quelle: Schwabo Furtwangen, 09.12.2014

 

31.07.14 - Bürger wünschen Bänke in Stadt

Furtwangen: Vorstand und Stiftungsrat der Bürgerstiftung Furtwangen haben nach eigenen Angaben auf dem Marktplatz interessante Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern führen können. Neben den Erläuterungen über die Aufagben der Bürgerstiftung und deren Finanzierung seien auch mögliche Aktivitäten an gesprochen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Eine mehrmals geäußerte Frage und Bitte sei gewesen, ob die Bürgerstiftung nicht für Ruhemöglichkeiten - etwa in Form von Sitzbänken - in der Innenstadt sorgen könne. Stiftungsvorstand und Stiftungsrat hätten in der Nachbesprechung dieses Thema grundsätzlich positiv aufgegriffen, schreibt die Stiftung. Offen sei, wo solche Sitzbänke aufgestellt werden sollten. Die Entscheidung dazu solle auf breite Basis gestellt werden.

Die Bürgerstiftung bittet deshalb die Bürgerinnen und Bürger in Furtwangen um Anregungen und konstruktive Vorschläge. Diese können an Fritz Funke Telefon 07723/5513, Bettina Rutschmann (5592) oder Annette Zandomeni (50198) gerichtet werden.

Die Stiftung hatte erst kürzlich bei einem Pressetermin auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht.

Quelle: Schwabo Furtwangen, 31.07.14

 

29.07.2014 - Bürgerstiftung präsentiert ihre Arbeit auf dem Wochenmarkt

tl_files/lib/bilder/Webseite/Buergerstiftung Furtwangen.jpg

Furtwangen. Für umfangreiche Information sorgte die Bürgerstiftung auf dem Marktplatz. Viele Bürger konnten angesprochen werden oder kamen auf die Akteure zu. Diese waren erstaunt, dass die Unterscheidung zwischen der "Bürgerstiftung" mit ihren eigenen Zielen und dem Bürgerbus-Verein schwer fällt. Doch das sind zwei verschiedene Aktionsgruppen.
Viele Furtwanger waren von der Aktion begeistert.

Quelle: Schwabo Furtwangen 29.07.2014

22.07.2014 - Die Bürgerstiftung sucht ihre Klientel

Etwa 19 Monate nach Gründung möchte die Bürgerstiftung Furtwangen einerseits bekannter werden und andererseits ihre wohltätige Arbeit stärker auf den Bereich sozialer Benachteiligung legen. Das geht als mittelfristige Zielsetzung aus dem Geschäftsbericht vor, den der Vorstand der Bürgerstiftung, sprich die operative Einheit der Einrichtung, dem als Aufsichtsgremium fungierenden Stiftungsrat vorgelegt hat.

Beim Blick auf die bisher geleisteten Hilfen fällt auf, dass der ursprüngliche Anlass der Gründung, Hilfe in sozialen Notlagen zu leisten, in der Bilanz zu schwach widerspiegelt. Ein Mittagessenzuschuss für bedürftige Kinder der Anne-Frank-Förderschule taucht hier ebenso auf wie Kinder-Winterbekleidung, die einer alleinerziehenden Mutterbezahlt wurde. Gemäß dem Stiftungszweck können neben der Bedürftigkeit auch Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Heimatgeschichte und Denkmalschutz gefördert werden. Das erklärt, dass sich die bisher 4000 Euro Ausschüttungen auch auf Zuschüsse für den Narrenbrunnen, das Inklusionsprojekt,,Special Olympics" von OHG und Bregtalschule sowie einen Kostenanteil für einen Kinder- und Jugendfreizeitführer verteilten.

Unbezweifelbar gebe es Armut in der Stadt sind sich der Vorsitzende Fritz Funke, seine Stellvertreterin Silvia Jäger und der Stiftungsratsvorsitzende RobertJäger einig. Dass aber viel zuwenig Anfragen wegen Bedürftigkeit bei der Bürgerstiftung landen, hänge mit dem Schamgefühl der Betroffenen zusammen: Die Scham, auf fremde Hilfe angewieden zu sein, spiele ebenso eine Rolle, wie die  Befürchtung, die anonyme Hilfsaktion könne an die Öffentlichkeit kommen. "Nicht einmal der Stiftungsrat kennt die Namen", beruhigt Funke. Entscheidungen fallen im nur fünf Köpfe umfassenden Vorstand, Verschwiegenheit sei selbstverständlich. Das Stiftungskapital ist zwischenzeitlich dank annährend 50 Unterstützem auf 105 000 Euro gewachsen, 6000 Euro Spenden kamen zusammen. Für die wohltätige Arbeit der gemeinnützigen Arbeit werden lediglich Spenden und Zinserträge des Stiftungskapitals verwendet. Mit Zahlen, Zwischenbilanz und Zielen wendet sich die Bürgerstiftung arn Samgtag dieser Woche ab 8 Uhr auf dem Wochenmarkt an die Bevölkerung. Sie wirbt um Unterstätzer und Ideen. Auch Ruhebänke für Senioren in
der Innenstadt wären eine mögliche Stiftungsanschaffung, so Funke. Verschwiegene Ansprechpartner für Notfälle
sind Fritz Funke (Tel. 07723/5513), Silvia Jäger (Tel.07723/92 93 15) oder Andrea Klausmann (Caritas, 07723/1075)

Quelle: SÜDKURIER NR.166 I TGS I DIENSTAG, 22. JULI 2O14